Verschwendetes

Freitag, 26. August 2011
Es gibt Neuigkeiten von der Wehranlage in Stenz- und es ist nichts Gutes! Der "Widder" ist in Betrieb als "naturnahe Lösung" für das Problem der Frischwasserversorgung des nahen Sees der Freundschaft. Einen großeren Hohn als diese Bezeichnung kann es nicht geben. Bitte machen Sie sich selbst ein Bild - und vor allem Ton - von der aktuellen Situation  bei Mari Forker

Es ist unglaublich, was hier im Namen des Naturschutzes bzw. der Naturbewahrung geschehen ist und noch geschieht!Die technische Lösung hämmert die gesamte Betriebszeitso !  Wer klopft den Verantworlichen endlich auf die Finger? Die Empörung der Königsbrücker ist wohl noch nicht groß genug... 

Getänzel

Donnerstag, 28. Juli 2011


Seit 2005 bin ich als Linedancer aktiv, seit 2006 gemeinsam mit meiner Frau. Die Königsbrücker kennen uns als Gruppe „Crazy Feet“ – die flinken oder verrückten Füße. Die Gruppe gibt es weiter – allerdings ohne einen großen Teil der ehemaligen Mitglieder. Vielfältige Gründe haben zu einer Trennung geführt. Wir tanzen auf jeden Fall weiter, jetzt aber als „Röhrsdorfer Linedancer“. Ihr findet Informationen unter www. roehrsdorfer-linedacer.de  .
Auftrittsanfragen, Nachrichten und Glückwünsche und eventuelle Beschimpfungen erreichen uns unter flinker_fuss@email.de. Also bis demnächst beim Füßeschwingen!  



Bau-Schaumiges - eine Glosse

Donnerstag, 14. Juli 2011
Erinnern Sie sich noch an die Zeiten ohne den meist gelben „Wunderbaustoff“? Fenster wurden mühevoll eingeputzt, Durchbrüche mit Kleinstkellen aufgefüllt etc., etc. Bauschaum erleichtert ohne Zweifel Bauarbeiten aller Art. Auch zum kreativen Gestalten von größeren und kleineren Geschenken ist er äußerst nützlich.

Seit einiger Zeit gibt es aber mit diesem wunderbaren Material Probleme. Zumindest in Königsbrück in der Filiale eines Bau- und Gartenmarktes. Der „Stoff“ wurde als so brisant eingestuft, dass er nur noch unter Verschluss präsentiert wird! Ein freundlich formuliertes Schild informiert den Kunden, dass „veränderte Abgabebedingungen“ die persönliche Ausgabe durch das Verkaufspersonal nötig machen und die Kundschaft möge sich doch bitte an der nächsten Theke melden. Dort auch tatsächlich jemanden anzutreffen, ist Glückssache, denn der Markt ist groß und die Kunden wollen immer irgendetwas wissen…

Nun, ich hatte Glück. Die Kollegin verstand auch durchaus mein Ansinnen, konnte mir aber nicht wirklich helfen. Sie sei nicht berechtigt, mir das Gewünschte auszuhändigen. Aber sie würde die berechtigte Kollegin gleich per Telefon herbeirufen. Gesagt – getan und prompt kam die extra geschulte Kollegin mit dem Schlüssel.

Nun ist ja Bauschaum nicht gleich Bauschaum. Verschiedene Anwendungsgebiete fordern verschiedene Mischungen und auch die Verarbeitungstechnologien sind unterschiedlich. Zu ihrem Bedauern konnte mir die extra geschulte Mitarbeiterin diesbezüglich nicht weiterhelfen. Sie verwies mich an einen der „Männer“ im Markt.

Dieser war auch zufällig in der Nähe. Leider stand ich auf seiner persönlichen Kundenabarbeitungsliste erst auf Platz drei, was mich dann veranlasste, aus Zeitgründen ohne Rat vom Fachmann den Kauf abzuschließen. Sie sehen, verehrte Leserschaft, auch der Kauf von Bauschaum kann zum „Event“ werden…

Ich möchte um Himmels Willen nicht missverstanden werden. Das Personal des Baumarktes tut sein Bestes, um die Kundschaft zufrieden zu stellen. Leider gibt es – wie so ziemlich überall – eine Chefetage, die fern jeder Realität und ohne praktische Erfahrung agiert. Die jetzige Regelung erzeugt Frust bei Kunden und Mitarbeitern.

Schildbürgerliches

Mittwoch, 15. Juni 2011
Es ist nicht zu fassen, mit welcher Energie Behörden die Zerstörung eines Stückes „Heimat“ vorantreiben. Ich meine damit das Wehr der ehemaligen Grünmetzmühle und des alten Gondelteichs in unserem Ortsteil Stenz. Pünktlich zu den Pfingstfeiertagen hat das Ringen um Erhalt oder Abriss einen weiteren Höhepunkt erlebt – allerdings einen sehr traurigen, der uns Steuerzahler einfach mal einige tausend Euro kostet. Sie interessieren die Einzelheiten? Bitte sehr:

Am Donnerstag vor Pfingsten hat die Landestalsperrenverwaltung eine vertraglich gebundene Wasserbaufirma beauftragt, “… innerhalb von 48 Stunden das Wehr an der Pulsnitz in Königsbrück, Ortslage Stenz, zu schließen, um die Frischwasserversorgung für den Angelsee („See der Freundschaft“) wieder herzustellen…“ Na prima, wo ist da das Problem?, höre ich fragen. Hier ist es: Die Firma wurde ausdrücklich angewiesen, das Wehr mit Sandsäcken zu verschließen, „…da die Mechanik und der Schütz der Wehranlage nicht funktionstüchtig sind.“ Das war, gelinde gesagt, eine Fehlinformation durch die Behörde an die Wasserbaufirma. Mit Hilfe einer Kurbel und etwa 10 Minuten „Arbeit“ wäre das Problem Frischwasser für den Angelsee gelöst gewesen. Eine diesbezügliche Rückfrage bei der Landestalsperrenverwaltung durch den Bauleiter der Wasserbaufirma am Freitagnachmittag während der Auftragserfüllung lief ins Leere – natürlich war kein Verantwortlicher mehr zu erreichen. Also wurden, gemäß Auftrag der Behörde, Bauleistungen und Sandsäcke im Wert von ca. 9000 Euro vor dem Wehr in die Pulsnitz versenkt! Das war natürlich nicht in 10 Minuten getan und ohne teuren Technikeinsatz in Form eines Baggers und diverser anderer Bau-Kfz überhaupt nicht realisierbar. Das Ergebnis konnte sich (kurz) sehen lassen: ca. 30 Minuten hielten die oberen Glasfasersäcke dem Wasserdruck stand, bevor sie und ihr sandiger Inhalt in Richtung Naturschutzgebiet gespült wurden!

Inzwischen ist bekannt, dass die LTV den Wehrschütz „ … nicht einfach instand setzen lassen kann, da eine solche Maßnahme im Widerspruch zu den Abrissabsichten des Umweltfachamtes in Bautzen stehen würde.“. Das hört sich an wie: „Wir würden gern, aber wir dürfen nicht.“

Interessant ist auch: Der Bauleiter hatte für den weiteren Bauablauf den Auftrag, Veränderungen am Wehrkörper vornehmen zu lassen. Von Bürgern vor Ort wurde er darüber informiert, dass das Bauwerk unter Denkmalschutz steht. Er war völlig überrascht von diesem Fakt! Wohl eine zweite „Fehlinformation“ der Behörde an ihren Auftragnehmer. Der Gedanke, dass da Macht zur Schaffung von „Tatsachen“ missbraucht wird, erscheint doch eher zu klein. Andererseits, wie lässt Lessing seinen Nathan fragen:“… zu klein? Was ist für einen Großen schon zu klein?...“,…wenn es seinen Interessen dient. Deshalb noch einmal zum Mitschreiben: Ein intaktes Wehr wird nicht mit Hilfe der vorhandenen Mechanik geschlossen, sondern durch davor gestapelte Sandsäcke! Sie kennen die Geschichten, die von den Bürgern der Stadt Schildau erzählt werden. Ich fühle mich von den aktuellen Ereignissen fatal daran erinnert.

Was soll das? Liebe Mitarbeiter der Talsperrenverwaltung und des Umweltfachamtes des Landkreises Bautzen, bitte erklären Sie es uns! Warum ist der Bürgerwille so bedeutungslos bei Ihren Entscheidungen? Es ist unser aller Geld, was da am Pfingstwochenende im wahrsten Sinne des Wortes den Bach, sprich die Pulsnitz runter ging. Über 700 Petitionsunterzeichner sind sehr gespannt – und ich bin sicher, mittlerweile auch die Noch-Nicht-Unterzeichner.

Weiterhin wurde inzwischen bekannt, dass für die Frischwasserversorgung des „Sees der Freundschaft“ ein so genannter „Widder“, eine Art Pumpenanlage, im Tosbecken unterhalb des Wehres errichtet werden soll. Angeblich wurde eine süddeutsche Firma damit beauftragt. Nach einer Internetrecherche schätze ich die Kosten auf mindestens 20.000 Euro. Wie viel würde die Reparatur des Wehrschützens kosten?

P.S. Ungefähr 10 km flussabwärts bei Ortrand hat das Land Brandenburg vor Jahren ein fast baugleiches Wehr neu in die Pulsnitz gebaut – es lebe der Föderalismus!

Eigentlich Unerträgliches

Sonntag, 5. Juni 2011

Wir ihr von den Seiten vorher wisst, waren meine Frau und ich für ein Jahr in Qatar als "Edelsklaven" arbeiten. Gestern nun haben wir  abends eine ausführliche Dokumentation über den Burj Kahlif, das aktuell höchste Gebäude auf der Erde ,  in Dubai gesehen. Dekadenter und menschenverachtender geht es eigentlich nicht. Haben wir wirklich keine anderen Sorgen in der Welt, als Menschen an Seilen in 500 - 200 Meter bei dort herrschenden Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h an der Fassade entlang klettern zu lassen, um Fenster zun putzen und Lampen zu wechseln, damit dieser Wahnsinn auch immer recht schön aussieht? Der Energie - und Wasserverschwendung sollte mal wenige tausend Kilomenter südlich den Bewohnern des Afrikanischen Kontinents erklärt werden. Da erlebt der Zuschauer "Bewohner" die sich Handwerkern gegenüber wie Sklavenhalter aus dem 18./19.JH in Nordamerika aufführen, und die Männer dann loben , wenn sie all die schikanösen Arbeitsanweisungen artig erfüllen. Was bleibt denn dem von seiner Familie getrennten Inder, Nepalesen, Pakistani, Indonesen usw. auch übrig? Permanent von Ausweisung bedroht, sind die 1,50 Euro Stundenlohn immer noch sooo viel mehr, als sie zu Hause verdienen würden. Ich muss aufhören, sonst ...


Gleichzeitig hat der letzte G8 - Gipfel beschlossen, den jungen "Demokratien" in Agypten und Tunesien die Schulden teilweise bzw. vollständig zu erlassen. Das wurde uns in einer kleinen Mitteilung so ganz nebenbei mitgeteilt. Vorreiterin dabei war/ist unsere aktuelle Kanzlerin. Deuschland/Europa hat es ja! Das geschieht für Staaten in Nordafrika, während die Ölscheichs Millarden  in oben genannte völlig überflüssige Prestigobjekte investieren! Ich muss nun wirklich aufhören, sonst...



Gepilgertes

Montag, 25. April 2011

Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die Sächsische Landesausstellung hat in diesem Jahr die "VIA REGIA" zum Thema. Nun ist ja meine Heimatstadt seit mehreren Jahren sehr engagiert mit diesem Thema beschäftigt. Ausserdem sind wir ja Etappenort des Jakobsweges mit einer der urigsten Pilgerherbergen auf der ganzen Strecke - dem Stenzer Armenhaus.                                             


Während der Zeit der Landesausstellung in Görlitz gibt es auch bei uns eine Sonderschau. Im sogenannten Klinkerbau am Stadtpark sind die zahlreichen Modelle der Architekturwerkstatt des Heimatvereins zu sehen/zu bestaunen. Alle haben eine Gemeinsamkeit: es sind markante Gebäude entlang der Via Regia - mittlerweile von Polen bis nach Franken/Hessen!                                                                   


Also fand ich es an der Zeit, in Vorbereitung der Betreuung dieser Ausstellung an den Wochenenden mal selbst Pilgerluft zu schnuppern.Die Ostertage boten dazu Gelegenheit - sowohl von der Zeit her wie vom inhaltlichen Rahmen. Am Karfreitag sind meine pilgererfahrene Tochter und ich also in Panschwitz- Kuckau zu einer ausgeschriebenen Tagesetappe aufgebrochen. Über die Orte Dürrwicknitz und Nebelschütz erreichten wir den Kamenzer Ortsteil Wiesa. Wir bestiegen den Hutberg samt erhöhtem Turm und konnten so sehen, woher wir gekommen waren und wohin wir noch zu laufen hatten.                                                                                             


Selbst solch ein einmaliger und relativ kurzer Fussmarsch hat etwas Besonderes. Wir haben uns während der 6,5 Stunden über Persönliches, Lokal-und Weltpolitisches, Banales, Wichtiges, Witziges, Ernstes unterhalten. Dass Gute an diesen Gesprächen war, dass keiner der Partner anderes "Wichtiges" vorschieben konnte, wenn es mal heikel wurde. So sind einige Dinge mal richtig geklärt worden. Also empfehle ich eine solche Aktion sehr, um Probleme vielleicht gar nicht erst ernst werden zu lassen. Wir hatten natürlich Superwetter zum Wandern. Bei Regen/Niesel wäre unser Weg sicher einsilbiger verlaufen... 

Besonderes

Samstag, 12. März 2011

Im Moment bin ich das absolute Gegenteil von "unterwegs"- eine starke Erkältung fesselt mich nicht direkt ans Bett, aber doch zumindest an die Wohnung. Lust-und antriebslos erledige ich Schreibtischarbeiten - und höre "MDR -Figaro". Etwas zum Leidwesen meiner Familie , aber teilweise konnte ich sie schon vom werbefreien, entschwafelten und entbanalisierten Rundfunkangebot überzeugen. Aber selbst für mich ist es an solch langen Tagen zu Hause irgendwann genug...


Nun gibt es bei diesem Sender wiederkehrende Rubriken, ähnlich wie bei einer Zeitung. Eine davon ist "Die Kolumne". Die von gestern fand ich so bemerkenswert, dass ich sie mir ausgedruckt habe. Dabei kam mir dann auch der Gedanke der Weiterverbreitung, der sich sicher mit den Intentionen des Verfassers deckt. Ich betone ausdrücklich: Ich bin nicht der Verfasser, Infos zu diesem gibt es nach dem Text! Und nun viel Spaß beim Lesen.


 




Die allmähliche Befreiung meiner Gedanken beim Spazieren


Zu den abstrusen Erfindungen der Neuzeit gehört der "Coffee-To-Go". Selbst beim Spazierengehen tut man noch so, als ob man keine Zeit habe. Und herauskommt das Gegenteil. Selbst beim Spazierengehen muss man jetzt vor allem auf Nebensächlichkeiten wie die achten, mit dem heißen Zeug nicht zu schlabbern. Lasst das sein. Genießt den Kaffee im Sitzen und lehnt euch dabei zurück. Schaut dabei – um Gottes Willen – auch nicht ins Fernsehen. Dort zeigt man euch nicht die weite Welt, sondern nur enge Gassen, in denen wir Menschen sehen, von denen wir nicht wissen, was sie denken, und die mit Waffen hantieren, von denen sie nicht wissen, wen sie damit treffen. Da schauen unmündige Bürger unmündigen Aufständischen zu, und man darf fragen, was aus der Aufklärung geworden ist, vor allem hierzulande, wo die Medien ihren Konsumenten keine Chance zum eigenen Denken geben.


Unentwegtes Flimmern


Man lässt uns keine Zeit. Unentwegt flimmern bunte Bildchen über den Fernsehschirm und permanent nehmen Schlauberger in Talkshows zu Themen Stellung, die sie nicht besser kennen als wir und die sie vergessen haben, wenn sie in der nächsten Runde sitzen und dann nicht mehr über einen Kriegseinsatz in Afghanistan oder Nordafrika schwadronieren, sondern sich plötzlich mit Fußnoten von Doktorarbeiten auskennen und immer schon gewusst haben, dass in der Wissenschaft Plagiate an der Tagesordnung sind.


Das Talent der Wahrnehmung


Natürlich haben wir längst den Mut, uns unseres eigenen Verstandes zu bedienen, aber wir nehmen uns nicht die Zeit, es zu tun. Wir schauen jeder neuen Sau nach, die von den Medien durch das Dorf gejagt und dann so schnell vergessen wird wie die letzten Siege von Bayern München. Wenden wir unseren Kopf weg von dieser medialen Überreizung und erinnern wir uns an das vorzüglichste Talent, das uns mit auf den Lebensweg gegeben worden ist, das Talent der Wahrnehmung, das uns die Schönheit der Natur erkennen lässt und dabei Freude bereitet. Das steht schon bei Aristoteles, der in diesem sinnlichen Vergnügen den Grund sah, der Menschen nach Wissen streben lässt.


Die "Winke der Natur"


Mit der Wahrnehmung von Erscheinungen zu beginnen, die uns umgeben – die Farben des Himmels und die Stimmen der Vögel im Frühling –, diesen Schritt empfiehlt auch Heinrich von Kleist, um den eigenen Verstand zu bereichern und zu üben, wie er im Jahre 1800 schreibt. Er zeigt, wie die "Winke der Natur" uns helfen, "recht eigentlich unsern Verstand zu gebrauchen".

Die Gedanken werden sich melden


Natürlich treibt der Dichter keine Physik, aber er macht Menschen Mut, ihren Gedanken die Chance zu geben, sich zu melden. Man kann sie mit den Wahrnehmungen der Sinne hervorlocken, zum Beispiel beim Spazierengehen mit offenen Augen, ganz allmählich und ohne "Coffee-To-Go". Die Gedanken werden sich melden, und mit ihnen erfasst uns ein Gefühl der Zufriedenheit. Zeit für einen Kaffee, um sich zu freuen und darüber zu sprechen.


Über den Autor


Ernst Peter Fischer, geboren 1947 in Wuppertal, studierte Mathematik und Physik in Köln sowie Biologie am California Institute of Technology in Pasadena (USA). Er habilitierte 1987 im Bereich Wissenschaftsgeschichte. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter "Laser – Eine deutsche Erfolgsgeschichte von Einstein bis heute" (2010) und "Das große Buch der Evolution" (2008).